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Energiespartipps
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2012.02.21 19:30:24
Wenn Sie sich in Ihren vier Wänden einmal genau umschauen, entdecken Sie sicherlich die eine oder andere Möglichkeit, Energie zu sparen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
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Page 0: Page 1: ENERGIESPARTIPPS Page 2: EDITORIAL / XXXXXXXXXX INHALT Liebe WEMAG-Kunden, Sie kennen uns als ökoaktives Unternehmen. Bereits seit Jahren liefert die WEMAG TÜV-zertifizierten Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen, bietet Erdgas mit Ökonutzen und investiert in eigene Ökokraftwerke. Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Ökostrategie ist das Energiesparen, denn der beste Ökostrom ist der, den Sie gar nicht erst verbrauchen. Ihr Stromverbrauch hängt von vielen Faktoren ab: I der im Haushalt lebenden Personen, I Ihrem Verbrauchsverhalten, I der Anzahl Ihrer Elektrogeräte, I deren Betriebsdauer, I dem Alter der Geräte bzw. deren Energieeffizienz. Wenn Sie sich in Ihren vier Wänden einmal genau umschauen, entdecken Sie sicherlich die eine oder andere Möglichkeit, Energie zu sparen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Mit unseren praktischen Energiespartipps möchten wir Ihnen hierfür einige Hilfestellungen geben. Dazu kann zum Beispiel ein Austausch alter, energiefressender Geräte gehören. Oft reicht es aber auch schon aus, die eigenen Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Viel Spaß beim Lesen und Energiesparen wünscht Ihnen Ihre WEMAG. Durchschnittlicher Stromverbrauch in deutschen Haushalten 8% 8% 11% 11% 31% 31% 17% 17% 20% 20% 13% 13% Kühl- und Gefriergeräte, andere mech. Haushaltsgeräte Kochen, Trocknen, Bügelnandere mech. Wärmeprozesse Kühl- und Gefriergeräte, und sonstige Haushaltsgeräte Heizung Trocknen, Bügeln und sonstige Wärmeprozesse Kochen, Warmwasserbereitung inkl. Waschen und Geschirrspüler Heizung Unterhaltungselektronik,inkl. Waschen und Geschirrspüler Warmwasserbereitung Telekommunikation, Computer Beleuchtung Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Computer Beleuchtung Quelle: BDEW 2010 Quelle: BDEW 2010 Page 3: Wohnzimmer: Wohnen mit Licht 4 Küche: Kochen, Spülen, Kühlen 8 Badezimmer: Warmes Wasser 10 Kinderzimmer/Arbeitszimmer: Unterhaltungselektronik 12 Garten: Pflege im Grünen 14 Service: Wie viel Energie brauchen Sie? 15 3 Page 4: WOHNZIMMER Auf die richtige Beleuchtung kommt es an Wohnen mit Licht Über 125 Jahre brachte die Glühlampe Licht ins Dunkel – jetzt wird sie Schritt für Schritt aus dem Verkehr gezogen. Es gibt bessere Alternativen. wandeln nur fünf Prozent der eingesetzten Energie in Licht um, 95 Prozent gehen als Wärme verloren. Auch die Halogenlampe leuchtet nicht wirklich ökonomisch, obwohl sie ein Drittel weniger Energie verbraucht und bis zu dreimal so lange lebt wie eine Glühlampe. Energiesparlampen benötigen fünfmal weniger Strom bei zwölfmal längerer Lebensdauer. Und sie können die Stromkosten für die Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Leuchtdioden (LED) versprechen die Revolution der Lichttechnik. Die Seit September 2010 kommen laut EU-Verordnung keine 75-Watt-Glühlampen mehr in den Handel. Schuld daran ist ihre miserable Energiebilanz: Sie Page 5: Halbleiter-Chip-Lämpchen sparen bis zu 90 Prozent Energie und halten bis zu 20 Jahre. Als Weiterentwicklung gilt der Einsatz organischer LEDs, sogenannter OLEDs. Diese sind nur wenige Nanometer dünn und werden auf einem Träger aufgebracht. So könnten bald Wände, Stoffe oder sogar Fenster leuchten. sie für Netzspannung (230 Volt) und Niedervoltsysteme. Halogenlampen sind stufenlos dimmbar. LEDs: Unter Gleichstrom erzeugt ein Chip mit Festkörperkristall rotes, grünes, gelbes oder blaues Licht. Mit zusätzlicher Leuchtschicht geben blau leuchtende LEDs weißes Licht ab. LAMPEN IN VERSCHIEDENEN FORMEN Energiesparlampen: Das sind Kompaktleuchtstoffröhren, die in Glühlampenfassungen eingeschraubt werden. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Lichtfarben – von warmweißem bis tageslichtweißem Licht. Biolight-Lampen (Vollspektrumsparlampen) spenden ein Licht, das nahezu dem der Sonne entspricht. Halogen-Glühlampen: Das Gehäuse ist mit einer Halogengasverbindung gefüllt. So kann der Glühdraht höhere Temperaturen aushalten, die Lichtausbeute steigt, das Licht wird brillanter. Es gibt ZUKUNFT DES LICHTS OLEDs: Aufgrund der besonderen Materialeigenschaften eröffnen OLEDs ganz neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Möbelstücken, anderen Designobjekten oder die großflächige Beleuchtung von Räumen. Sie leuchten in allen erdenklichen Farben und verfügen über ein hohes Maß an Helligkeit bei gleichzeitig großem Kontrast. Kostencheck Lampen (bei 10.000 Betriebsstunden) Energiesparlampe Lebensdauer pro Lampe Leistung Preis Stromkosten Ersparnis 12 .000 Stunden 11 Watt 7 Euro 22 Euro 101 Euro Halogenlampe 3 .000 Stunden 45 Watt 3 Euro 90 Euro 30 Euro LED 50 .000 Stunden 8 Watt 40 Euro 16 Euro 74 Euro 5 Page 6: XXXXXXXXXX WOHNZIMMER Das richtige Licht Bei Glühlampen sagte uns bisher die Wattzahl alles über die Lichtausbeute. Um heute für die eigenen Bedürfnisse die passende Beleuchtung zu finden, sind folgende Kennzahlen wichtig. Lampenverpackungen. Es gibt Aufschluss über den Energieverbrauch und wesentliche Geräteeigenschaften. Eine Zuordnung zu den Effizienzklassen A bis G erleichtert die Suche nach energiesparenden Modellen. Normale Glühlampen kommen über die Klasse D nicht hinaus. Energiesparlampen glänzen mit A oder B. Beim Kauf von Energiesparlampen sollte man Billigprodukte meiden. Sie leuchten oft nur bis zu 2.000 Stunden, Markenlampen dagegen bis zu 15.000 Stunden. Mit einem Qualitätsprodukt schonen Sie langfristig Ihren Geldbeutel. LICHTAUSBEUTE Sie beschreibt den Wirkungsgrad der Lampe: Das Verhältnis von Lichtstrom (Lumen) zur Leistung (Watt) drückt aus, wie viel des eingesetzten Stroms in Licht umgewandelt wird. Je höher die Kennzahl (lm/W), umso wirtschaftlicher die Lampe. ENERGIE-EFFIZIENZ-LABEL Seit 1998 müssen verschiedene Haushaltsgeräte, unter anderem Kühlund Gefriergeräte, mit dem EU-Energie-Effizienz-Label ausgezeichnet sein. Das befindet sich auch auf LUMEN Bislang hat die Wattzahl angegeben, wie hell eine Lampe leuchtet. Heute geben Lumen den Lichtstrom an. Dabei gilt: je mehr Lumen, desto mehr Licht. Wir zeigen Ihnen, wie viel Lumen herkömmliche Glühlampen ersetzen: 25 Watt: 180 bis 200 Lumen 40 Watt: 350 bis 390 Lumen 60 Watt: 590 bis 650 Lumen 75 Watt: 800 bis 890 Lumen 100 Watt: 1150 bis 1270 Lumen KENNZAHL „E“ Sie sagt aus, für welchen Sockel Achten Sie beim Lampenkauf auf das EU-Energielabel. Leuchten der Klasse A und B sind besonders effizient eine Lampe geeignet ist. Das „E“ steht dabei für Edisongewinde – dieses Leuchtmittel passt also in einen Gewindesockel. Die Zahl hinter dem „E“ bezeichnet den Gewindedurchmesser in Millimetern. Die Kennzahl „E27“ ist am meisten verbreitet. Beliebt sind auch die dünneren Sockel mit dem Maß „E14“. Page 7: Der Nachfolger für die uneffiziente Glühlampe: die Energiesparlampe LAMPENSCHIRME Reflektierende Schirme erhöhen die Lichtausbeute. Dann genügt oft sogar eine leistungsschwächere Leuchte, um einen Bereich optimal zu erhellen. Übrigens spart auch die richtige Auswahl der Lampenfarbe für Wand und Decken einige Watt: In Zimmern auf der Nordseite reflektieren helle Farben das Licht besser. WEMAG-Lichttipps Markenlampen haben eine längere Lebensdauer als billige Leuchtmittel I Leuchten mit Energieffizienzklasse A oder B sind besonders umweltfreundlich I Bewegungsmelder vermeiden unnötig lange Beleuchtungszeiten I Eine optimale Ausleuchtung schont die Augen und spart Energie I Energiesparlampen gehören in den Sondermüll I ENTSORGUNG Energiespar-, Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen dürfen nicht in den Hausmüll oder Glascontainer. Sie sind Sondermüll und können bei den Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden. Mehr Informationen finden Sie im Web unter www.wemag.com 7 Page 8: XXXXXXXXXX KÜCHE Kochen, Spülen, Kühlen In der Küche sind stundenweise oder dauerhaft einige Großgeräte im Einsatz. Das kostet viel Strom. Energieeffiziente Geräte sparen. Speicherkapazität. Nachteil: Die Platten heizen lange nach. Beim Induktionskochfeld entsteht die Wärme durch elektromagnetische Wechselfelder direkt im Topfboden. Die Gerichte kochen schneller und fast ohne Restwärme. Induktionsherde haben einen geringen Stromverbrauch, sind in der Anschaffung jedoch teurer. Beim Kauf eines Elektrobackofens lohnt es sich, auf eine integrierte Umluftfunktion zu achten. Das ermöglicht um bis zu 20 Grad niedrigere Backtemperaturen als beim Betrieb mit Ober- und Unterhitze. ELEKTRISCH KOCHEN Der E-Herd verbraucht etwa zehn Prozent des Haushaltsstroms. Sparen fängt hier mit der Auswahl des Herdes an. Klassische Kochplatten sind preiswert und besitzen eine hohe KOCHEN MIT ERDGAS Die Erdgas-Flamme zündet auf Knopfdruck. Danach steht die Wärme sofort zur Verfügung, ohne Restwärme nach dem Abschalten. Die Hitze lässt sich stufenlos genau regulieren. Neben Kochmulden mit offener Flamme gibt es Modelle mit pflegeleichtem Glaskeramikkochfeld. Kochen mit Erdgas, auch im Gasbackofen, ist preiswerter als mit dem Elektroherd. GESCHIRR SPÜLEN Spülmaschinen reinigen Geschirr besser als der Mensch von Hand. Sie verbrauchen weniger Wasser und Energie. Rund 140 Geschirrteile fasst eine Standard-Spülmaschine von 60 Zentimetern Breite. Wer diese Menge mit der Hand abwäscht, verbraucht etwa 46 Liter warmes Wasser. Die Maschine kommt mit rund elf Litern Wasser und 1,1 Kilowattstunden Energie aus. Bei voller Beladung arbeitet sie wirtschaftlicher als 45 Zentimeter breite Geräte. Beim Kauf lohnt es sich, Spülmaschinen mit Wärmetauscherflächen zu wählen. Sie nutzen die Page 9: Beim Kauf neuer Geräte immer auf das Energielabel achten – energieeffiziente Geräte sparen Energie des laufenden Spülgangs auch noch für den nächsten. Ab 2012 müssen Spülgeräte mit dem neuen EU-Energielabel ausgezeichnet sein. WEMAG-Küchentipps Garen Sie mehrere Gerichte gleichzeitig im Backofen und nutzen Sie auch die Nachwärme I Bei Gebäck, Braten und Aufläufen ist ein Vorheizen nicht immer notwendig I Benutzen Sie immer zur Kochplatte passende Töpfe und Pfannen und kochen Sie mit Deckel I Mehr-Zonen-Kühlgeräte mit verschiedenen Temperaturzonen bieten optimale Lagerbedingungen für verschiedene Lebensmittel I Ungenutzter Kühlraum kostet Energie: Schaffen Sie sich ein Kühlgerät in bedarfsgerechter Größe an I Platzieren Sie Kühlgeräte nicht neben der Heizung oder an einem sonnigen Platz: je geringer die Umgebungstemperatur, desto geringer der Stromverbrauch I Spülprogramme nutzen! Intensivwäsche nur bei stark verschmutztem Geschirr, Geschirrspüler nur voll beladen einschalten I Eine sparsame Dosierung der Reinigungsmittel spart Geld und schon die Umwelt I KÜHLEN UND GEFRIEREN Kühlgeräte zeichnen sich in der Regel durch eine lange Lebensdauer aus. Sie halten bis zu 15 Jahre. Etwa ein Fünftel der Stromkosten im Haushalt verursachen Kühl- und Gefriergeräte. Hier bestehen große Einsparmöglichkeiten. Bei Gefriergeräten ohne Abtauautomatik zum Beispiel ist Abtauen bei einer Reifeschicht von über einem Zentimeter erforderlich, sonst wird unnötig Energie verschwendet. Eisfrei bleiben dagegen „NoFrost“-Geräte. Die Energiekosten lassen sich um bis zu 50 Prozent senken, wenn ein altes Gerät durch ein neues, energieeffizientes ersetzt wird. Die sparsamsten Geräte sind ab 2012 auf dem neuen EU-Label mit der Klasse A+++ gekennzeichnet. Mehr Informationen finden Sie im Web unter www.wemag.com 9 Page 10: XXXXXXXXXX BADEZIMMER Warmes Wasser Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche rund 130 Liter Wasser am Tag. Für die Bereitung von Warmwasser werden 10 bis 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs eines Haushalts benötigt. DUSCHE ODER VOLLBAD? Mehr als die Hälfte des Warmwassers im Haushalt wird zum Baden und Duschen verwendet. Ein Mal baden entspricht in etwa einem Verbrauch von drei Mal sechs Minuten duschen. Duschen statt baden spart nicht nur Energie, sondern auch bis zu 70 Prozent Wasser. Durch einen vernünftigen Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel und mit einer durchdachten Warmwasserversorgung können Sie viel Energie und Wasser sparen. WASSER AUS! Während des Einseifens die Dusche abstellen und beim Zähneputzen den Wasserhahn zudrehen: In drei Minuten verschwendet man sonst bis zu 20 Liter Wasser. WARMWASSERSPEICHER Unabhängig davon, ob Ihr Warmwasserspeicher mit Strom betrieben wird oder an die zentrale Heizungsanlage angeschlossen ist: Wenn Sie in den Urlaub fahren, schalten Sie ihn ganz aus – am besten rechtzeitig, damit Sie das restliche warme Wasser noch nutzen können. Wichtig: Bevor Sie das erste Mal wieder duschen, sollten Sie Ihren Warmwasserspeicher auf mindestens 60 Grad aufheizen. So töten Sie eventuell entstandene, gesundheitsgefährdende Legionellen ab. Den Wasserverbrauch im Blick behalten DURCHLAUFERHITZER Elektronische Durchlauferhitzer sind bis zu 20 Prozent sparsamer als hydraulische oder thermische Geräte. Die Wassertemperatur kann hier aufs Grad genau eingestellt werden. Bei selten genutzten Wasserhähnen – etwa im Gäste-WC – spart ein elektrischer Kleindurchlauferhitzer Energie. Page 11: TROPFENDE HÄHNE Bei nur zehn Tropfen pro Minute werden im Monat 170 Liter vergeudet – das ist mehr als eine Badewanne voll. Ganz schnell reparieren! DURCHFLUSSBEGRENZER BENUTZEN Diese kleinen Zusatzteile werden beispielsweise zwischen Armatur und Duschschlauch montiert. Sie verringern die durchfließende Wassermenge. Auch ein Luftsprudler, der in den Auslauf des Hahns geschraubt wird, verringert den Durchfluss. WELCHE WASCHMASCHINE? Je weniger Wasser die Waschmaschine verbraucht, desto weniger Strom benötigt sie zum Aufheizen. Eine neue Maschine spart in einem Drei-Personen-Haushalt im Schnitt 200 Kilowattstunden Strom pro Jahr, verglichen mit einem 20-jährigen Oldie. Bevorzugen Sie beim Kauf Waschmaschinen mit der Effizienzklasse A. Ab 2012 muss auf dem neuen EU-Energie-Effizienz-Label auch der Lärmpegel angegeben werden. Und die Skala der Effizienzklassen erweitert sich bis A+++. trocknet werden. Wäschetrockner nur benutzen, wenn es gar nicht anders geht. Bei der Anschaffung sollte man sich für einen Ablufttrockner entscheiden. Der ist günstiger als ein Kondensationstrockner und vebraucht auch weniger Energie. Den geringsten Verbrauch haben Trockner mit Wärme-Pumpen-Technologie, da sie die Wärme quasi recyceln. Beladen Sie Ihren Trockner immer voll, so reduzieren Sie die Trocknungsdauer und sparen Energie WEMAG-Wasserspartipps Billige Waschmaschinen sind wegen ihrer kürzeren Lebensdauer unterm Strich teurer I Wer die Trommel nur halb füllt, vergeudet Wasser und Strom I Keine Vorwäsche. Das spart 20 Prozent Wasser und Energie I Übertrocknen schadet den Textilien und kostet Energie I WARMWASSERANSCHLUSS Waschmaschinen können mittels Vorschaltgerät auch an die Warmwasserleitung angeschlossen werden. Das ist dann gut, wenn die Warmwasserbereitung besonders energieeffizient erfolgt – etwa mit Solarthermie, mit einer Wärmepumpe oder einem Anschluss an einen Gas-Brennwertkessel. WÄSCHE TROCKNEN Wäsche sollte nach Möglichkeit im Freien oder in einem Wäschekeller ge- 11 Page 12: KINDERZIMMER / ARBEITSZIMMER Unterhaltungselektronik Die Ausstattung mit elektrischen Geräten ist im Arbeitszimmer meist am größten – doch auch in vielen Kinderzimmern wird sie immer umfangreicher. by-Modus hält das Gerät ständig betriebsbereit und verbraucht dafür laufend Strom. Allein das vollständige Abschalten von Computer, Monitor, Drucker und Router lässt den Jahresverbrauch um bis zu 200 Kilowattstunden schrumpfen. So lassen sich rund 40 Euro sparen. Das gilt im Arbeits- wie auch im Kinderzimmer. Eine schaltbare Steckerleiste koppelt PC, Drucker, Monitor und Modem. Mit einem Knopfdruck können Sie alles ausschalten. Geräte mit konventionellen Netzteilen meiden, denn die brauchen auch im Stand-by-Betrieb Strom. Schulische und berufliche Anforderungen machen es heute fast überall erforderlich, dass wir nahezu täglich mit Computern umgehen müssen. Beim Kauf sollten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Betriebskosten achten. Hilfe bieten hier Energiespar-Labels wie Eco-Kreis oder Blauer Engel. Auch Komfort und Geschwindigkeit haben ihren Preis. Je leistungsfähiger die Prozessoren des Rechners sind, desto mehr Strom benötigen sie. Deswegen die Rechenleistung des Computers nicht überdimensionieren. Vielleicht genügt auch ein Notebook, das braucht nur etwa ein Drittel der Leistung eines Desktop-Computers. Das gilt auch für andere Geräte wie Fernseher, Hi-Fi und Heimkino, Handys und Smartphones. Auch hier zahlt es sich aus, auf Energie-Effizienz zu achten. Die hat häufig auch mit der Größe zu tun: Verdoppelt sich zum Beispiel die Bildschirmdiagonale beim Fernseher, muss man mit dreimal höheren Stromkosten rechnen. ENERGIESPARFUNKTION Bei Computern, Laptops und Smartphones lohnt es sich, auch die jeweiligen Energiesparfunktionen der Geräte zu aktivieren. Sie schalten Monitor und Festplatte automatisch ab und fahren den gesamten PC oder das Smartphone nach einer gewissen Zeit in den Ruhestand. Das senkt den Stromverbrauch um bis zu 49 Prozent. Beim Computer kann man den Verbrauch auch senken, indem man den Monitor um etwa 25 Prozent dunkler stellt. Auf Bildschirmschoner sollte man möglichst verzichten, da er verhindert, dass sich der PC in den noch sparsameren Ruhezustand versetzt. NACH DEM LADEN VOM NETZ Mobiltelefon, MP3-Player, Kamera oder tragbare Spielkonsolen müssen immer wieder aufgeladen werden. Die Stromkosten summieren sich, auch wenn das einzelne Teil nur wenig Strom verbraucht. Das Netzteil nach dem Aufladen immer vom Netz nehmen. STAND-BY-VERLUSTE Bürogeräte verschlingen im Stand-by-Modus über das Jahr gesehen nicht selten mehr Energie als im Betrieb. Denn der Stand- Page 13: Moderne Notebooks benötigen weniger Energie als DesktopComputer LED ODER PLASMA Beim Fernseher bestimmt die Technik, mit der das Bild sichtbar gemacht wird, den Energieverbrauch. Auf dem klassischen LCDBildschirm zum Beispiel werden Inhalte durch eine Leuchtstofflampe angezeigt. Die brennt permanent und mit gleichbleibender Leistung sobald der Fernseher läuft. Bei LED-Fernsehern beleuchtet ein Rahmen aus LEDs das LCD-Bild. LEDs brauchen wenig Energie und sind vergleichsweise stromsparend. Am effizientesten ist eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Sie strahlt je nach Bedarf: Helle Inhalte benötigen dabei mehr Strom als dunkle. Beim Plasma-Fernseher funktionieren selbstleuchtende Gasentladungszellen nach dem gleichen Prinzip. Sie brauchen aber mehr Strom als LED-Fernseher. Ab 2012 werden erstmals auch Fernsehgeräte mit dem EU-Energie-Effizienz-Label versehen. WEMAG-Unterhaltungselektronik-Tipps Ein Notebook benötigt nur etwa ein Drittel der Leistung eines Desktop-Computers I Handys, die klingeln und gleichzeitig vibrieren, vergeuden Strom I Nach Gebrauch Tastensperre aktivieren, so schaltet sich auch das Display aus I W-Lan- und Bluetooth-Funktionen abstellen, wenn sie nicht gebraucht werden I E-Mails manuell abrufen strapaziert den Akku beim Smartphone weniger als die automatische Synchronisation I Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung sind im Vergleich zu Plasma-Fernsehern stromsparender I Ein extrem helles Display frisst viel Strom: Reduzieren Sie die Helligkeit Ihres Computer- oder SmartphoneBildschirms um 25 Prozent. Das senkt den Stromverbrauch I Mehr Informationen finden Sie im Web unter www.wemag.com 13 Page 14: XXXXXXXXXX GARTEN / SERVICE Am klimaschonendsten ist ein Garten in Handpflege Gartenpflege Muskelkraft statt Maschinenpark. Wer Hand anlegt, tut etwas für die Umwelt und die Fitness. Hobbygärtner müssen nicht gleich aufwendiges und stromverbrauchendes Gerät einsetzen. Greifen Sie zu Harke und Rechen. Gerade in den eher kleinen privaten Gärten reichen mechanische Gartengeräte meist völlig aus. Sie pusten keine Schadstoffe in die Luft, sind günstig in der Anschaffung und verursachen keine Stromkosten. Es gibt leistungsfähige Handrasenmäher, die die Gartenarbeit erleichtern. In Bezug auf ihre Funktionalität und Qualität müssen sie sich vor Elektrorasenmähern nicht verstecken: Hand-Spindelmäher schneiden so exakt wie eine Schere. Für große Gärten sind Elektrorasenmäher zu empfehlen. Sie arbeiten, anders als Benzinmäher, abgasfrei und relativ energiesparend. Elektrorasenmäher galten lange Zeit als unpraktisch: Das lange Kabel schränkte den Aktionsradius ein und es bestand die ständige Gefahr, es zu durchtrennen. Doch neue, leistungsfähige Akkus machen jetzt Schluss mit dem Kabelsalat. Achten Sie bei der Anschaffung auf die Kapazität des Akkus. Mit einer Ladezeit schaffen manche Gartenhelfer bis zu 250 Quadratmeter Rasenfläche. Je größer die Schnittbreite des Rasenmähers, desto schneller ist die Arbeit erledigt und umso geringer ist der Energieverbauch. Page 15: Wie viel Energie brauchen Sie? Liegen Sie im Schnitt? Oder stellen Sie einen Rekord im Stromverbrauch auf? Das lässt sich leicht herausfinden: Notieren Sie monatlich Ihren Stromverbrauch anhand des Zählerstandes und tragen Sie diesen in die unten stehende Tabelle ein. So können Sie optimal Ihren Energieverbrauch kontrollieren und direkt mit den Durchschnittswerten des Jahresstromverbrauchs nach Haushaltsgröße vergleichen. Ist Ihr Verbrauch zu hoch, können Sie anschließend die Stromverschwender mit einem Strommessgerät finden. Das gibt es kostenlos zum Ausleihen bei der WEMAG. Kommen Sie bei uns im Kundencenter vorbei oder rufen Sie uns einfach an: Telefon 0385 . 755-2755. Durchschnittlicher Jahres-Stromverbrauch nach Haushaltsgröße 1 Pers. HH 2 Pers. HH 3 Pers. HH 4 Pers. HH 2.050 kWh Verbrauch pro Jahr 3.440 kWh Verbrauch pro Jahr 4.050 kWh Verbrauch pro Jahr 4.940 kWh Verbrauch pro Jahr Quelle: HEA - Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V., 2011 Monat Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Tag Zählerstand kWh Stromverbrauch kWh Jahresstromverbrauch: 15 Page 16: WEMAG AG Obotritenring 40 19053 Schwerin KONTAKT Telefon: 0385 . 755-2755 Fax: 0385 . 755-2222 E-Mail: kontakt@wemag.com KUNDENCENTER Schwerin Mecklenburgstr. 32 19053 Schwerin Güstrow Pferdemarkt 26 18273 Güstrow Hamburg Wandsbeker Chaussee 2–4 22089 Hamburg IMPRESSUM Herausgeber WEMAG AG Obotritenring 40 19053 Schwerin Redaktion WEMAG (verantw.) in Zusammenarbeit mit Kerstin Weber und Sara Meinen, Medienwerkstatt Nord GmbH, Friesenweg 5.1, 22763 Hamburg Gestaltung Juliette Fichtl Druck alpha-teamDRUCK GmbH, München Bildnachweis WEMAG/S. Rudolph-Kramer (Titel, 3, 7, 8, 13), Trurnit (3, 4, 5, 9, 10, 11, 14) Anlage Energiewirtschaftliche Informationen der WEMAG ENERGIE-SPARZENTRALE GMBH Residence Park 9 19065 Raben Steinfeld Telefon: 03860 . 505 6787 Fax: 03860 . 505 6686 E-Mail: info@energie-sparzentrale.de www.energie-sparzentrale.de Sie finden uns im Web unter www.wemag.com 00 Page 17: